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Der Hof 19 Mai 2012
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Seyd gegrüßt Wanderer der Magischen Weiten des Nichts.

 

Der Hof e.V. ist ein Verein, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, das 12. Jahrhundert in allen Aspekten lebendig und erlebbar zu machen.

Ihr seid geneigt Euch hierfür zu interressieren? Dann seid uns aufs herzlichste auf unserer Seite Willkommen.

 

Verweilt ein wenig und erfahrt mehr über unseren Verein und erweist uns die Ehre eines Eintrages im Gästebuch. Über Lob und konstruktive Kritik freuen wir uns gleichermaßen.

 

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Die Sonne steigt langsam über den Horizont und taucht den Fronhof in ein angenehmes rotes Licht. Der Duft von frisch gebackenem Brot liegt in der Luft und aus den Schüsseln auf dem großen Tisch im Haupthaus dampft in kleinen Schalen die frisch gemolkene Ziegenmilch. Es ist klirrend kalt an diesem Februarmorgen und die ersten Bewohner des Hofes sitzen, in Umhänge aus grauer Wolle eingehüllt, am Tisch im großen Saal. 

 

Über dem Feuer, das langsam beginnt den Raum aufzuwärmen, köchelt ein mit viel Honig gesüßter Brei aus Hafer und Weizenkleie. Aus den einzelnen Hütten hört man geschäftiges Treiben. Den ganzen Morgen schon sieht man einzelne Gestalten zur Zisterne laufen und Wasser holen, um denn schnell  wieder in die warmen Häusern zu verschwinden.

 

Der Herr des Hofes sitzt, in ein dickes Fell gehüllt, am Kopfende der Tafel und trinkt bedächtig einen Schluck frisch gebrauten warmen Bieres, während seine Gedanken abschweifen zu den Feldern die bestellt werden wollen, dem Vieh das gehütet und gemolken gehört, dem Holzschlag im nahen Auwald und all der Arbeit die von den Knechten, Mägden und anderen Bewohnern des Tera Kez an diesem Tag wie an jedem anderen auch verrichtet werden müssen.

 

Etwas abseits sitzen der Waffenmeister des Hofes und der Steinmetz aus Spira zusammen und unterhalten sich nachdenklich über ihre Erlebnisse während des letzten Kreuzzuges. Am großen Tisch laben sich verschlafen einige Knechte am warmen Brei niedergelassen und unterhalten sich über die am Tage zu erledigenden Aufgaben.

Kritisch überwacht die Herrin des Hofes zusammen mit der ersten Magd Dagmar die anderen Mägde beim Spinnen und Weben, immer die jungen Mädge und Knechte im Auge auf Zucht und Ordnung achtend.

 

Wenig später ist der melodische Klang von Klinge auf Klinge zu hören, als der Schwertmeister seine morgendlichen Übungen mit seinen Männern durchführt. Überall ist geschäftiges Treiben, ein kommen und gehen, als Handwerker, Knechte und Mägde ihrem Tagwerk nachgehen. Zwei Knechte öffnen endlich das Tor der einfachen Wehranlage aus Holz und Weidenzäunen welche das Tera umgibt. Ein neuer Tag beginnt ..............            

 


                                                                                                                               
 

 

 



 

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